Videokonferenzen für Unternehmen

Videokonferenzen für Unternehmen

Die aktuelle Situation erforderte schnelles Handeln und sofort einsatzfähige Lösungen. Videokonferenzen und Webmeetings wandelten sich innerhalb weniger Tage vom zusätzlichen Tool für weitestgehend „digitale Unternehmen“ zum notwendigen Standard in der Kommunikation.

Verständlicherweise wurden Themen wie Datenschutz und -Sicherheit nicht mit der notwendigen Priorität behandelt. Es dauerte jedoch nicht lange, bis Dienste wie Zoom in die Kritik gerieten: Zu diesem Thema berichtete u.a. die Zeit.

Unabhängig von individuellen Schwierigkeiten diverser Anbieter, stellt die Übermittlung der Daten auf US-Server ein grundsätzlichen Problem für deutsche Unternehmen dar.

Jitsi Meet: Gleiche Funktionalität, ohne datenschutzrechtlichen Probleme

Die Open-Source-Software Jitsi Meet wird seit 2007 entwickelt, neben Video- und Audiokonferenzen wird auch das Teilen des eigenen Desktops (Desktop-Sharing) unterstützt. Für die Teilnahme an einer Besprechung wird jedoch keine zusätzliche Software auf Seiten der Teilnehmer benötigt, sondern lediglich ein Webbrowser (Google Chrome oder Mozilla Firefox). Optional stehen eine Android- und iOS-App zur Verfügung.

Neben den technischen Aspekten sammelt die Lösung auch Pluspunkte bei der Außendarstellung des zur Konferenz einladenden Unternehmens:

Die Einladung und Teilnahme erfolgt über eine zum Unternehmen gehörende URL (z.B. meeting.unternehmenabc.de) und signalisiert dem Teilnehmer damit, dass es sich um eine vom einladenden Unternehmen betriebene Plattform handelt.

Der Dienst selbst kann auf einem vorhandenen Server des Unternehmens oder einem im Rechenzentrum (Standort in Deutschland) betriebenen Server bereitgestellt werden. Die Kosten halten sich dabei in Grenzen.

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